Krisenmarketing Timo Tischler


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Situationsanalyse

Ihre Situation

Situationsanalyse

Wenn es anfängt, einem Unternehmen nicht mehr ganz so gut zu gehen, gibt es, sehr grob betrachtet, grundsätzlich drei verschiedene Mittel, um zu reagieren außer Kreditlinien hochzufahren und die Probleme nach hinten zu verlagern!

Wiederum gibt es drei Indikatoren, die zusammenspielen und bestimmen,
welche der möglichen Mittel zur Reaktion die besten sind.

Diese Indikatoren sind Umsatz, Deckungsbeitrag und Kosten!

Prozessoptimierung – Effektivität erhöhen!
Das gehört ja eigentlich auch in den Bereich der Kostensenkung, da hier auch an der Kosten- bzw. Aufwandsschraube gedreht wird.

Dass die Arbeitsprozesse innerhalb eines Unternehmens durchorganisiert sind und ständig optimiert werden, ist eigentlich selbstverständlich.

Ein Beispiel aus diesem Bereich ist z.B. ein Unternehmen, das ein monatliches Rechnungsaufkommen von 3000 Rechnungen hat – diese könnten möglichst vielen Empfängern auf elektronischem Weg zugestellt werden, um entsprechend Porto und Handlingkosten zu sparen!


Kostensenkung!
Die klassische und leider oft auch einzige Antwort von
Unternehmensberatungen auf „schlechte“ Zeiten!

Klar, ein „überflüssiger Wasserkopf“ muss weg und sonstige unnötige Kosten sollten auch verbannt werden. Natürlich ist in vielen Fällen „Kostenmanagement“ auch die richtige Antwort auf das Problem – aber eben nicht immer! Nebenbei kann es, ob „Krise“ oder nicht, nie schaden sich von überflüssigen Kosten zu trennen.


Kapitalbeschaffung
Ob ich nun die Kreditlinien hochfahre, mir sonstiges Fremdkapital beschaffe oder vielleicht eine zinsgünstige Förderung in Anspruch nehme – ich muss mit meiner zusätzlichen Liquidität an der Ursache des Problems arbeiten und nicht nur ein paar Monate „mehr“ überbrücken!

Also ist in unseren Augen zusätzliche Liquidität keine Lösung des Problems, sondern nur ein Hilfsmittel, um eine Problemlösung zu finanzieren! Marketing & Werbung – Volumen erhöhen und deckungsbeitragsstärkere Geschäftsfelder erschließen!

Das Interessante hier ist, dass Kostensenkung und Prozessoptimierung an den Indikatoren Kosten und vielleicht Marge, Änderungen bewirken können, aber nicht wirklich am Umsatz, also am Volumen.

Mit Marketing können Sie die Indikatoren Umsatz und Marge beeinflussen. Das Umsatzvolumen z.B. durch Neukundengewinnung und Ausbau des Bestandskundengeschäfts, die Marge z.B. durch die Erschließung neuer lohnender Geschäftsfelder!

Schade, dass bei vielen „Plänen“ diese wirksamen Werkzeuge nicht berücksichtigt werden.

Kosten senken und Prozesse optimieren können Sie immer nur bis zu einem gewissen Punkt – wachsen können Sie immer weiter!

Situationsbedingt:

Bei z.B. konstant bleibendem Umsatz, jedoch sinkendem Deckungsbeitrag und explodierenden Kosten ist in erster Linie ein effektives Kostenmanagement gefragt. In zweiter Linie müsste dann konkret an internen Prozessen gearbeitet werden und ergänzend neue lukrative Geschäftsfelder erschlossen werden.

Bei z.B. sinkendem Umsatz aber konstantem DB und konstanten Kosten muss das Volumen wieder erhöht werden. Etc…

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